ella_und_paul

Fail oder brillanter Schachzug? Wurde “Ella & Paul” verkauft?

 

Viele haben es sicherlich mitbekommen, der Online Marketing Experte Andreas Graap war Kandidat in der TV-Show “Die Höhle der Löwen”. Dort stellte er sein Konzept zur Kuscheltierherstellung anhand von Kinderzeichnungen vor.

Fast zeitgleich mit der Ausstrahlung gab Graap bekannt das es das Unternehmen “Ella und Paul” in der Form garnicht mehr gibt. In einem Interview gab der Geschäftsführer von Angron folgendes bekannt:

„Bei der Kuscheltier-Produktion lagen Aufwand und Ertrag einfach in keinem vernünftigen Verhältnis. Eine Reaktivierung des Shops kommt deswegen für mich nicht in Frage, höchstens noch ein Verkauf. “

So fanden die, teilweise 4400 gleichzeitigen, Besucher der Website nur eine kurze Erklärung, dass es leider keine Kuscheltiere zu bestellen gibt, sowie ein Youtubevideo indem zwei Kostümierte ein Kinderlied singen.

Heute am 06.11.2014 schauen wir nochmals auf der Website vorbei und stellen fest: Es gibt doch wieder was zu bestellen. Jedoch findet sich im Impressum ein anderer Name.

Hier liegt die Vermutung nahe, das Andreas Graap seine Geschäftsidee verkauft hat. Dies beruht allerdings nur auf Vermutungen unsererseits und ist von keiner Quelle bestätigt.
(Wer sich hier berufen fühlt Licht in die Sache zu bringen, ist herzllich eingeladen dies zu tun.)

Nichts desto Trotz glauben wir, dass Andreas Graap alles richtig gemacht hat und eventuell genau dieses Ziel verfolgt hat. (Achtung! Wieder nur eine Vermutung!)

Wir halten es für einen gewieften Schachzug seine Idee in den Medien bekannt zu machen und dann am Tag der Austrahlung kein Produkt zum Verkauf anzubieten.

Sicher hat es vielen Onlinemarketern die Tränen in die Augen getrieben,  dass knapp 19500 kaufwillige User die Seite besucht haben und die Conversionrate bei 0% lag.

Aber liegt die Conversionrate wirklich bei 0%?

Die Firma Ella und Paul und ihr Konzept sind durch den Auftritt der breiten Masse bekannt geworden und offensichtlich hat sich jemand gefunden, der die Firma übernommen hat.
Der Verkauf des Unternehmens ist durch den Rummel sicherlich  gewinnbringender ausgefallen, als er es ohne ihn getan hätte.

Herr Graap, gehen wir recht in der Annahme, dass die Conversionrate also doch eher bei 100% liegt?

#IchBinFeinRaus

Bildquelle: Screenshot http://www.ellapaul.de/

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